Australien bietet alles, was sich ein Urlauber
nur wünschen kann und davon reichlich: Pulsierende Städte,
einsame Outback Siedlungen, das größte Riff der
Welt, riesige Salzpfannen, uralte Regenwälder, staubige
Wüsten, gewaltige Bergmassive, beeindruckende Wasserfälle,
paradiesische Inseln, einsame Seen und eine einzigartige Tierwelt.
Daneben gibt es jede Menge Sport und Kultur, Architektur vom
Feinsten und kulinarische Köstlichkeiten aus allen Winkeln
dieser Erde.
Australien ist völlig unkompliziert das
ganz Jahr über zu bereisen, und es gibt kaum einen Australienurlauber,
der nicht nach der Rückkehr meint: "Die Zeit war
viel zu schnell vorüber, ich komme so bald als möglich
wieder". Denn auch wenn die Anreise anstrengend ist -
schließlich dauert allein der Flug etwa einen ganzen
Tag - so wird man doch mit unvergeßlichen Eindrücken
belohnt, welche eine nicht mehr loslassen.
Besonders beeindruckt die ungeheure Weite
des Landes und die Gegensätze der Landschaften. So dicht
die Küste an vielen Stellen besiedelt ist und so sehr
dort das Leben brodelt, so einsam und leer wirkt das Hinterland.
Hier kann man noch Abenteuer erleben, die in Mitteleuropa
längst nicht mehr denkbar sind. Im Outback sind Distanzen
von mehreren hundert Kilometern zwischen zwei Orten keine
Seltenheit. Auf manchen Pisten kann man einen ganzen Tag fahren,
ohne ein Haus oder einen Menschen zu sehen.
Aber gerade die Menschen sind es, die neben
den unvergleichlichen Naturschönheiten eine Reise nach
Australien unvergeßlich machen. Die Aussies - wie sich
die Australier selbst nennen - sind freundliche und herzliche
Menschen, die offen auf Fremde zugehen. Was beim Lesen von
Reiseführern und -berichten schnell als Klischee wirkt,
ist gelebte Realität. Selbst im Zentrum der Millionenmetropole
Sydney bieten Einheimische unvermittelt Ihre Hilfe an, wenn
Sie Touristen sehen, die in einem Stadtplan nach dem Weg suchen.
Man ist hier schnell im Gespräch, egal ob im Pub, an
der Bushaltestelle oder beim Einkaufen.
Diese Freundlichkeit und Offenheit wirkt nicht
aufgesetzt und ist es in den seltensten Fällen. Vielleicht
liegen die Wurzeln hierfür in der jüngeren Vergangenheit,
als binnen weniger Jahrzehnte Millionen Menschen aus allen
Teilen der Welt ins Land strömten. Teilweise sprachen
die Einwanderer kein Wort Englisch, manche hatten kaum das
Notwendigste zum Leben. Die Menschen waren also aufeinander
angewiesen und unterstützten sich. Manches aus diesen
Tagen scheint den Aussies ins Blut übergegangen zu sein.