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Lebensraum Der Lebensraum wildlebender Kakadus (Cacatuidae) beschränkt sich auf Australien und auf einige umliegende Inselgruppen und Inseln. Dabei kann man von drei grundsätzlich bevorzugten Vegetationsgebieten ausgehen, in denen die geselligen Tiere in kleinen Gruppen bis hin zu größeren Schwärmen leben: den Wüstengebieten, welche mit steppenartiger Vegetation versehen sind, die zwischen Wüsten und Regenwälder gelegenen Graslandschaften und die Regenwälder selbst mit hohen Temperaturen und Niederschlagsmessungen. In einigen Regionen gelten sie als Schädlinge.
Aussehen Die bewegliche Federhaube ist das Kennzeichen der Kakadus unter den Papageienarten. Sie besitzen jedoch den typischen Hakenschnabel, in welchem eine nicht zu unterschätzende Kraft steckt. Mit seiner Hilfe gelingt es ihnen sehr harte Nüsse und Samenkapseln zu öffnen.
Die Füße besitzen jeweils 4 krallenbewehrte Zehen, die paarweise jeweils nach hinten und vorn zeigen. Die Füße werden auch oft als sehr geschickte „Greifhand“ genutzt. Das Federkleid ist hauptsächlich schwarz, weiß, grau oder rosa. Familiär spezifisch besitzen die einzelnen Papageienarten noch Gelb- oder Rotakzente. Das Federkleid besitzt eine besondere Eigenart: es sondert feinen Staub zur Reinigung desselben aus, deshalb auch als „Puderdunen“ bezeichnet. Mit einer durchschnittlichen Größe von 30 bis knapp 50cm zählt man ihn zu den mittelgroßen und großen Papageienarten. Auf Grund der Federhaube, Puderdunens und seines Brutverhaltens zählt übrigens auch der Nymphensittich zu den Kakadus.
Ernährung Grundsätzlich bevorzugen Kakadus pflanzliche Nahrung, wie Nüsse, Samen, Wurzeln, Zwiebeln, Knollen und Früchte. Einige Arten verachten aber auch Insekten und deren Larven keinesfalls. So bevorzugt zum Beispiel der „Banks Rabenkakadu“, oder auch Rotschwanzkakadu ausschließlich Samen und Nüsse, während der Speiseplan des „Große Gelbhaubenkakadu“ Blüten bis Insekten beinhaltet.
Fortpflanzung Kakadus gehören zu den wenigen Papageienarten, welche sich nicht unbedingt monogam über Jahre an einen Partner binden. Nach ein bis zwei Brutpflegen wechseln sie gern den Partner. Kakadus brüten in Baumhöhlen über einen Zeitraum von 18 bis 30 Tagen, nach dem Schlupf erfolgt die Aufzucht zwischen 35 und 120 Tagen. Einige Arten überlassen die Brut und Aufzucht ausschließlich den Weibchen.
Kakadus gehören nicht zu den grundsätzlich gefährlichen Tieren. Allerdings sollte man niemals der Versuchung erliegen und einen Kakadu streicheln. Die Verletzungen, die der immens kräftige Schnabel zufügen kann, reichen bis zum Verlust von Fingergliedern.
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