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Die Palme (Palmacea) an sich gehört zu den „bedecktsamigen“ Pflanzen, was bedeutet, dass der Samen von einem Fruchtblatt umhüllt ist. Der Name „Palme“ geht auf den lateinischen Begriff „palmae“ für Hand zurück, was wiederum auf die typische Verzweigung der Palmenblätter verweist.
Zur australischen Flora gehören ungefähr 10 bekannte Palmenarten, welche sich in den unterschiedlichen Vegetationszonen des Landes angepasst haben. So erwarten den Australien-Besucher gerade in den tropischen Gebieten des Landes sogar ganze Palmenwälder. Viele der Palmen fanden sogar Einzug in die europäischen Wohnzimmer, allerdings erreichen die australischen Originale ganz andere Höhendimensionen.
Die bekannteste unter den australischen Vertretern ist zum Beispiel die Feuerpalme. Sie erreicht ca. 20 Meter Höhe, ist recht schnell wachsend und Australien-Reisende werden sie vor allem in den Regen- und Sumpfwäldern als dichte Palmenkolonien finden. Eine der Verbreitesten ist jedoch die Australische Schirmpalme. Bis zu 25m hoch werdend gehört sie zu den widerstandsfähigsten, eine Eigenschaft, der sie ihre weite Verbreitung im Land zu verdanken hat. Eine echte Augenweide ist in eine blühende Bangalowpalme. Als Solitärpflanze entsprechend einzeln stehend, ist sie mit ihren mit ihren pupur-lila Blüten und den roten Samen ein echter Blickfang. Sie ist an der niederschlagreichen Ostküste Australiens sehr verbreitet. Dagegen ist die Regenwaldpalme ein regelrechter Zwerg unter den australischen Palmen. Mit maximal 12 Meter steht sie im Wachstum ihrer Verwandtschaft um Einiges nach. Doch die dicht gefiederte Krone und die violetten Blütenstände beleben die Regenwälder Ostaustraliens, wo sie sogar an Flussufern, in Flussbetten und Sümpfen zu finden ist.
Trotz artspezifischer Anforderungen ist es immer wieder erstaunlich, wie robust sich die australischen Palmen zeigen und auch relativ große Temperaturschwankungen verkraften. Typisch für sie ist übrigens, wie auch für die ursprüngliche Flora des Kontinents, dass die meisten Arten nur auf dem australischen Festland zu finden sind, nicht mal auf den angrenzende Palmacean Inseln oder Inselgruppen
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