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Infos: Fauna - Wallaby

Wallaby
© Tourism Australia

Der Begriff Wallaby bezieht sich auf verschiedene Känguru-Arten der Familie Macropodidae. Im engeren Sinne umfasst die Familie genau acht Arten von Kängurus. Allerdings werden des Öfteren noch verschiedene Untergattungen dazu gezählt, welche aus den Fels-, Filander-, Busch-, Nagel- und Hasenkängurus bestehen.

Die Wallabys haben eine äußerst lange Geschichte, in früheren Zeiten wurden sie wegen ihres Felles und Fleisches von den Menschen gejagt, heutzutage werden Kängurufilets überwiegend in Touristenorten verzehrt. Dies führte zu einer starken Reduzierung der Bestände, die Art des Östlichen Irmawallaby ist bereits ausgestorben, das Parma- und Derbywallaby steht kurz vor der Ausrottung. Die restlichen Arten sind allerdings noch relativ häufig vorzufinden.

Der Unterschied zwischen Wallabys und Kängurus besteht in der niedrigen Größe, Wallabys sind sozusagen entfernte Verwandte.

Lebensraum
Wallabys sind größtenteils an den Küsten Australiens verbreitet, vorzufinden sind diese auch in Neuguinea. Wallabys leben in der Regel als Einzelgänger in bewaldeten oder buschbestandeten Gebieten, allerdings gibt es auch einige Arten, die in Gruppen zusammenleben.

Aussehen
Je nach Alter können die Wallabys eine Größe zwischen 40 und 90 cm erreichen, das Gewicht beziffert sich in der Regel auf knapp 25 kg. Wallabys besitzen genau wie alle anderen Kängurus einen langen Schwanz, graues oder braunes Fell, einen runden Hinterleib und kräftige Hinterbeine. 

Ernährung
Wallabys sind Pflanzenfresser, sie ernähren sich hauptsächlich von Kräutern, Rinde, Gräsern, Knospen, Blättern und Farnen, sie besitzen des Weiteren die Fähigkeit den Durst in regenarmen Zeiten durch den Verzehr von Wurzeln zu decken.

Fortpflanzung
Wallabys pflanzen sich wie alle anderen Kängurus fort, die Babys werden zwischen 33 und 38 Tage lang getragen. Das Junge wiegt nach der Geburt weniger als 1 Gramm und ist nackt, blind und taub. Mit der Zeit bilden sich die Hinterbeine aus, das Junge klettert innerhalb weniger Minuten in den Bauchbeutel der Mutter. Dort ernährt sich das Junge von einer der vier Zitzen, wo es in der Regel über ein halbes Jahr lang festsitzt.