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Griffiths Island in Victoria

Das Zuhause der "Sturmtaucher"

Griffiths Island
© Down Under Guide

Eine der ältesten Siedlungen in Victoria ist Post Fairy, direkt an der Mündung des Moyne River gelegen. Es hat sich als kleiner Fischerhafen und auch als Erholungsort einen Namen gemacht.

Nur eine kleine Entfernung von Port Fairy im Süden des Küstenstädtchens gelegen befindet sich Griffiths Island. Diese kleine Insel ist über einen kleinen Damm zu erreichen. Dies war allerdings nicht immer so. Als im Jahre 1859 der berühmte Leuchtturm in östlichen Teil der Insel gebaut wurde, war die Insel nur per Boot zu erreichen.

Der Leuchtturm auf Griffiths Island ist, verglichen mit den Leuchttürmen im Südwesten, so nah am Wasser gebaut wie kein anderer. Bei schlechtem Wetter kann es durchaus vorkommen, dass Wellen direkt gegen die Wände des Leuchtturms prallen. Das alte Licht ist zwar mittlerweile durch eine moderne Version ersetzt worden, aber die alte Einrichtung mit den originalen Vorrichtungen sind erhalten geblieben. Seinen Namen erhielt die Insel von John Griffith, der 1836 mit anderen Partnern eine Walfang-Station auf der Insel betrieb.

Die Insel bietet zwischen September und April einer großen Kolonie von Sturmtauchern, den so genannten Muttonbirds, ein Zuhause. Bis zu 80 000 Tiere brüten hier im australischen Frühling. Dabei können die Vögel von einer Plattform aus beobachtet werden, und das ist natürlich immer wieder ein faszinierendes Naturschauspiel .

Griffiths Island ist nicht sehr groß, über einen speziellen Rundweg um die Insel herum kann sie erkundet werden. In einer guten Stunde hat man diese Wanderung bequem geschafft. Auf dieser Wanderung kann man dann die typischen Dünen und den Sand erleben, und natürlich auch die aus niedrigem Buschbewuchs bestehende Vegetation.