Magnetic Island in Queensland
Einfach Magisch
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Die australische Insel Magnetic Island wird in der Sprache der Ureinwohner auch als Yunbenun bezeichnet. Die 52 km² große Insel ist als touristischer Anziehungspunkt bekannt, sie befindet sich an der Ostküste im Stadtgebiet von Townsville. Die Entdeckung der Insel erfolgte im Jahr 1770 durch den Kapitän James Cook. Dieser fand die Insel durch Zufall, denn sein Kompass funktionierte nicht ordnungsgemäß. Daher stammt auch der Name der Insel, denn Cook dachte, dass sein Kompass aufgrund magnetischen Gesteines verrückt sparte. Cook fand auf der Insel Eingeborene des Wulgurukaba-Stammes, diese führten ihn auf der Insel herum und verdeutlichten ihm ihre Bräuche und Sitten. Im Jahr 1864 wurde an der Ross River-Mündung Townsville gegründet, diese Stadt hält heutzutage die Regierungsgewalt über die Insel inne. Im Zweiten Weltkrieg waren Townsville und Magnetic Island wichtige Standpunkte des Militärs, dadurch sollte eine Invasion von Seiten Japans vermieden werden. Der erwartete Angriff der Japaner blieb allerdings aus. Heutzutage ist Magnetic Island vor allem ein Urlaubsgebiet, in welchem viele Einheimische und Touristen zur Erholung ausharren. Das Klima auf Magnetic Island ist feucht und äußerst tropisch. Die Temperaturen liegen im Schnitt bei 23°C. In den Buchten der Insel befinden sich etliche kleine Korallenriffe, auch befinden sich dort ausgedehnte Bestände von Mangroven. Einige Teile der Küste sind felsig, der Großteil besteht jedoch aus Sandstränden. Der Wald wird zum größten Teil durch Eukalyptus-Bestände gedeckt, es existieren jedoch auch einzelne Laub- und Grasbäume. Die Tierwelt ist auf der Insel recht vielfältig vertreten. Besonders bemerkenswert sind vielleicht zum einen die Koalas, welchen man mit einigem Glück wohl insbesondere in der Gegend um die alten Befestigungsanlagen begegnen kann, zum anderen die nachtaktiven Triele welche in den Siedlungsgebieten recht häufig sind und dort nachts schrille, gellende Schreie ausstoßen. |