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Maria Island in Tasmanien

Autofreie Insel

Maria Island
© Tourism Tasmania/Don Fuchs

Wer eine Reise nach Tasmanien plant und die unberührte Natur dieser idyllischen Region kennen lernen möchte, liegt bei einem Besuch der Insel Maria Island genau richtig. Diese Insel, welche vor der östlichen Küste Tasmaniens liegt, ist, da sie 1972 zu einem Nationalpark erklärt wurde, eine komplett autofreie Zone. 

Für Naturliebhaber ist dies das perfekte Ausflugsziel: von vielen Wälder, welche sich durch ihre riesigen Bäume und seltenen Farne auszeichnen, über die atemberaubenden Kalksteinklippen bis hin zu den endlos scheinenden Stränden. Aber die Insel zeichnet sich auch durch die vielen verschiedenen Akazien- und Eukalyptusarten aus, für welche auch Tasmanien und Teile Australiens bekannt sin. Besonders die Strände sind für Spaziergänger und Wanderer interessant, aber natürlich auch die Wanderwege im Inneren der Insel. Da die Insel teilweise auch Hügel und Erhebungen aufweist, sind auch Mountainbiker von dieser Umgebung beeindruckt.

Die Erhebung „Mount Maria“ ist mit 709 Metern sie höchste der Insel. Für Ornithologen ist Maria Island ein beliebtes Ziel, da sie hier die unglaubliche Vielfalt der Vogelarten bewundern und beobachten können. Aber natürlich auch andere Tiere sind hier heimisch, die es an keinem anderen Ort der Erde gibt: Kängurus, Koalas, Wombats und auch die Tasmanischen Beutelteufel kann man auf dieser Insel in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Durch die vielen Touristen sind viele der Tiere nicht scheu und kommen auch oft den Menschen von selbst sehr nahe. Jedoch benötigen alle Besucher des Nationalparks einen Besucherausweis, den man im Informationszentrum auf dem Festland in dem Ort Triabunna kaufen kann. Die Verpflegung muss selbst mitgebracht werden, da es auf der Insel keine Möglichkeiten gibt, diese zu kaufen. Besonders lohnenswert und interessant sind die Wandertouren, die sich über vier Tage erstrecken, bei denen die einzigartige Natur und die Geschichte von Maria Island erklärt und veranschaulicht wird.

Das Klima in Tasmanien und somit auch auf Maria Island ist ozeanisch, was bedeutet, dass der Winter recht mild ist, aber mit vielen Niederschlägen. Der Sommer ist auch eher durchwachsen, aber zeichnet sich auch durch heiße Tage aus. Es lohnt sich also sehr, eine Reise in den australischen Bundesstaat Tasmanien zu unternehmen und den einzigartigen Nationalpark von Maria Island zu besuchen.