Mary
River Roadhouse Nur etwa 200 Meter vor den steinernen Eingangstoren
zum Kakadu Nationalpark liegt das Mary River Roadhouse. Idealer Ausgangspunkt
um ausgiebige Erkundungstouren durch den Park zu starten. Die Gäste haben
die Wahl zwischen klimatisierten, komfortabel ausgestatteten Gästezimmern,
einem Schlafsaal für Rucksacktouristen oder Reisemobil- und Campingplätzen.
Ausführliche
Vorabinformationen über den Kakadu Nationalpark erhält man im den Touristik-Zentren
bei Cooinda und Jabiru. Hier erfährt man auch wie der Park zu seinem - auf
den ersten Blick - irre führenden Namen kam. Ursprünglich verständigten
sich die in dieser Gegend lebenden Aborigines in der Sprache Gagadju,
die fälschlich auch als Kakadju bezeichnet wurde.
Der
seit 1984 unter dem Schutz der UNESCO stehende Kakadu Nationalpark umfasst eine
Fläche von knapp 20.000 Quadratkilometern und ist damit der größte
Nationalpark Australiens. Etwa 170 Kilometer östlich von Darwin gelegen beherbergt
er unterschiedlichste Landschaftszonen und somit eine einzigartige Flora und Fauna.
Plateaus und weite Ebenen wechseln sich mit Wäldern und Feuchtgebieten ab.
Im Kakadu Nationalpark findet man auch eine der weltweit schönsten und größten
Ansammlungen von Felsmalereien, daneben begegnet man im Park unzähligen Kunststätten
der Aborigines. Die reichhaltige Flora des Kakadu Nationalparks umfasst
über 1.700 Pflanzenarten, die sich auf die unterschiedlichsten Lebensräume
verteilen. Teils bildeten sich endemische Arten wie der Eucalyptus koolpinensis.
In den die längste Zeit des Jahres überfluteten Mangrovengebieten findet
man Lotusblumen und Wasserlilien neben Seerosen in zahlreichen Farbvariationen.
Hier fühlen sich auch seltene fleischfressende Pflanzenarten wohl. Durch
die vielen unterschiedlichen Lebensräume bildete sich eine ebenso reiche
Fauna, darunter auch viele endemische und bedrohte Arten. Kängurus, Jabirus,
Pelikane und Seeadler gehören wohl zu den bekanntesten Bewohnern des Parks.
An die 60 Säugetierarten wurden bisher im Kakadu Nationalpark entdeckt und
der Park zählt an die 280 Vogelarten. Für zahlreiche Reptilien herrschen
hier optimale Lebensbedingungen, wie für das Süßwasser- und das
Leistenkrokodil (Salzwasserkrokodil). Trotz der schier unüberschaubaren
Zahl an Insektenarten zählen die Termiten wohl mit zu den Faszinierendsten,
im südlichen Park beeindrucken diese Insekten mit ihren riesigen Hügeln
die Besucher.
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