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Gippsland Lakes National Park in Victoria

Nationalpark mit Angelrevier

Gippsland Lakes National Park
© Tourism Victoria/Holger Leue

Der „Gippsland Lakes Coastal Park“ ist einer der Nationalparks im östlichen Gippsland, das sich entlang der Grenze zwischen den Bundesstaaten Victoria und New South Wales erstreckt. Er hat eine Fläche von 17.584 ha und schließt nahtlos an den „The Lakes“ Nationalpark an. Der Park umfasst den naturbelassenen Küstenstreifen der Boole Poole Peninsula, der mit einem weit verzweigten Seensystem und dem ursprünglichen Buschland dieser Region verbunden ist.

Der nördliche Eingang befindet sich nahe der Gemeinde Lake Entrance. Der beliebte Ferienort mit seinem großen Fischerei- und Bootshafen hat eine sehr gute touristische Infrastruktur und gilt als hervorragendes Wassersport- und Angelrevier. Zu den bekanntesten Stränden des Nationalparks gehören der „Ninety Mile Beach“ und der „Paradise Beach“.

Der östliche Teil des Nationalparks ist nur mit Booten zugänglich. Der westliche Eingang liegt nahe des Ortes Seaspray, in dem sich auch die Parkverwaltung bzw. Rangerstation befindet.

Das Seensystem des Parks umfasst fünf großflächige - miteinander verbundene - Süßwasserseen. Der Reeve-Lake ist Heimat vieler Vogelarten, die dort in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet werden können. Im Buschland leben u.a. Wallabies, Opossums und Kängurus.

Durch das Seensystem zieht sich ein weitverzweigtes Netz aus Land- und Wasserwanderwegen. Es werden Kanu- und Reittouren sowie geführte Bushwalks angeboten. Der Park hat mehrere ausgeschilderte Camping- und BBQ-Plätze. Bootsvermietungen befinden sich an den Landestegen der Seen.

Sehenswert sind das alte „Honeymoon Cottage„ und das Wrack der 1858 gestrandeten „Trinculo“ am westlichen Delray Beach.