Innes National Park in Südaustralien
Geschichtsträchtiges Surferparadies im Süden Australiens
© SATC/Ken Stepnell |
Der Innes Nationalpark liegt im Süden der Yorke Penninsula, rund 300 km südwestlich von Adelaide. Die einstige Heimat des Narrangga -Volkes wurde im Jahr 1802 vom europäischen Forscher Matthew Flinders erstmalig bereist. Das Gebiet des Innes Nationalparks wird seit 1970 nachhaltig geschützt und ist der Öffentlichkeit vollständig zugänglich. Der Nationalpark wurde nach William Innes benannt, einem Pionier des autralischen Bergbaus, der das südliche Zentrum des Gipsabbaus und die Stadt Inneston auf Cape Spencer leitete. Das weitläufige Areal beeindruckt durch wilde Küsten, naturbelassene Strände und ein faszinierende Zentrum aus Buschland und uralten Salzseen, an denen mehr als 100 verschiedene Tierarten beheimatet sind. Die Zufahrt zum Innes Nationalpark befindet sich am Eingang zum Cape Spencer, beim winzigen Hafenort Stenhouse. Dort wurde einst der abgebaute Gips in alle Welt verschifft. Heute befinden sich dort ein Besucherzentrum, die Rangerstation und ein General Store mit einem breiten Angebot für Camper. Der Besuch des Parks ist kostenpflichtig. Über eine - auch mit „normalen“ PKW befahrbare - Küstenstraße gelangen die Besucher zu zahlreichen, gut ausgestatteten Campingplätzen. An den weitläufigen Stränden und vorgelagerten Riffen sind viele Arten von Wassersport (Segeln, Tauchen, Schnorcheln, Schwimmen) möglich. Der bekannteste Surfspot der Halbinsel liegt im Osten der weitläufigen Pondalowie Bay. Durch die Strömungen zwischen den vorgelagerten Inselchen „South“ und „Middle“ entsteht eine großartige Welle, die selbst Profisurfern ihr ganzes Können abverlangt. In der Bucht werden regelmäßig nationale Surf-Wettbewerbe ausgetragen. Die zerklüftete Küste des Cape Spencer eignet sich gut für ausgiebige Wanderungen. Sehenswert sind der Leuchtturm an der Südspitze und das Wrack des Schiffes „Ethel“, das 1904 an den Klippen zerschellte und heute als nationales Denkmal gilt. Etwas abseits befinden sich die Ruinen der - 1930 verlassenen - Bergbaustadt Inneston. Dort finden Besucher mehrere restaurierte Hütten zum Übernachten und können sich auf speziellen "Boards" über die Geschichte des Ortes informieren. Im Hinterland der Küsten können "Bushwalks" auf markierten Trekkingrouten und Wegen unternommen werden. |
