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Iron Range National Park in Queensland

Auen-Regenwald und Eukalpytus-Haine

Iron Range National Park
© Tourism Australia

Iron Range National Park ist ein Ziel für alle, die es in die Wildnis zieht. Der Nationalpark im Australischen Queensland empfiehlt sich für Besuche nur in den trockeneren, kühleren Monaten von April bis September. Bevor man Richtung Park aufbricht, sollte man sich vergewissern, dass die Straßen Portlands Roads Road und Frenchmans Road befahrbar sind, da diese nach starken Regenfällen gelegentlich unpassierbar sind.

Bei dem Park, der direkt an der Küste gelegen ist, handelt es sich um einen einzigartig vielseitigen Nationalpark, bei dem man unvergessliche Ausblicke auf die Strände bis hin zum Tozer Range genießen kann. Der Park genießt internationale Bedeutung, da sich hier das größte erhaltene Gebiet eines Auen-Regenwalds befindet. Umgeben von Eukalpytus-Hainen ist der Regenwald ein Rückzugsort für viele Vogelarten, die besonders in Neu Guinea und nur selten in Australien zu finden sind.

Es ist erlaubt, in dem Park zu campen. Dafür sind bestimmte Bereiche im Regenwald, Gordons Creek, Cooks Hut und Chili Beach ausgewiesen. Allerdings empfiehlt es sich für die Camper, fürs Übernachten in der Wildnis gut ausgestattet zu sein. Die einzige Infrastruktur im Park besteht nämlich in den Toilettenanlagen an Chili Beach und Cooks Hut. Camper sollten also ausreichend Trinkwasser, einen Campingkocher und Moskitonetze mitbringen. Generatoren sind auf dem Gelände nicht erlaubt. Vor dem Campen muss man eine Campingerlaubnis einholen. Diese erhält man für die Regionen Regenwald, Gordons Creek und Cooks von der "Iron Range ranger station". Am Chili Beach sind sie direkt in der Unterkunft erhältlich. Für das Campen werden zudem Gebühren fällig.

Als Aktivitäten bieten sich im Nationalpark natürlich vor allem Spaziergänge und Wanderungen an. Der einzige ausgeschilderte Pfad beginnt an dem Campingplatz am Regenwald am Ufer des Claudie Rivers und folgt dem "Old Coen Track", einem recht einfach begehbaren zehn Kilometer langen Rundwanderweg durch Regenwald und andere Waldgebiete. Unterwegs kann man zahlreiche Vögel beobachten.

Von der Mt. Tozer Aussichtsplattform aus gesehen, hat man einen wundervollen Rundblick auf die einzigartige Landschaft. Einen Besuch wert ist auch der weiße Sandstrand am Chili Beach mit seinen nahe gelegenden Inseln und Korallenriffen. Bei einem Fünf-Kilometer-Marsch zum Chili Creek am Südende des Chili Beachs, kann man verschiedene Mangrovenarten sehen.