Litchfield National Park in Northern Territory
Traumhafte Wasserfälle und Lost City
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Im Northern Territory, etwa 130 Kilometer südlich der Stadt Darwin, liegt der Litchfield National Park. Der etwa 1500 Quadratkilometer große Park existiert erst seit Mitte der 1980er Jahre und ist damit noch recht jung. Benannt wurde das Gebiet nach Frederick Henry Litchfield, der Mitte des 19. Jahrhunderts an einer Expedition ins Northern Territory teilnahm und weite Teile der Region erforschte. Der Park bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten und ist insbesondere für seine traumhaften Wasserfälle und bizarr wirkenden Termitenhügel bekannt. Ausgangspunkt für einen Besuch des Litchfield National Parks ist das etwa 100 Kilometer südlich von Darwin gelegene Batchelor. Hier bestehen auch Übernachtungs- und Einkaufsmöglichkeiten. Die Zufahrt, die von Batchelor zum Park führt, die Litchfield Park Road, ist seit einigen Jahren geteert und die einzige Zufahrt, für die bei Mietfahrzeugen mit Zweiradantrieb Versicherungsschutz gewährleistet wird. Für Ausflüge in die Umgebung empfiehlt sich damit unbedingt die Verwendung eines Offroad-Fahrzeugs. Die Straße führt im Park zu den Wangi und den Florence Falls, denen man in jedem Falle einen Besuch abstatten sollte. Beide bieten nicht nur einen phantastischen Anblick, sie bieten sich auch zum Baden an. Die hier beheimateten Krokodile sind ungefährlich. Generell sind im Park nur vereinzelt gefährlichere Krokodile anzutreffen. In der Nähe der beiden Falls befinden sich auch zwei Campingplätze. Auch bei den Buley Rockholes, die mit ihren kleinen Wasserfällen und Pools ebenfalls zum Baden einladen, liegt ein Campingplatz. Da der Litchfield Park besonders zu den Hauptreisezeiten und an den Wochenenden recht bevölkert sein kann, sollte man sich sicherheitshalber einen Standplatz reservieren. Es existieren im Park zwar noch einige Bushcamps, diese sind jedoch eher rudimentär ausgestattet und nur mit einem Allradfahrzeug erreichbar. Neben den Wasserfällen gehört zweifelsohne auch Lost City, eine Ansammlung von bizarren Sandsteinformationen, die wie die Ruinen einer längst verfallenen Stadt anmuten, zu den Attraktionen des Parks. Auch die weltweit einzigartigen „Magnetic Termite Mounds“ sollte man sich nicht entgehen lassen. Diese Bauten der sogenannten Kompass-Termiten sind äußerst hoch und schmal gebaut und in exakter Nord-Süd-Richtung ausgerichtet. Auf diese Weise erreichen die Termiten eine ideale Sonneneinstrahlung, die für die richtigen Temperaturen im Termitenhügel sorgt. Die hohe Bauweise gewährleistet zudem, dass der Bau auch während der heftigen Monsunregen nicht überflutet wird. Ist man begeisterter Wanderer oder mit einem Offroad-Fahrzeug ausgestattet, ist der Litchfield National Park ein beeindruckendes und lohnendes Reiseziel. |
