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Zuerst fällt die Ruhe auf, wenn man sich dem Mount Richmond nähert. Der erloschene Vulkan liegt im Zentrum des kleinen Nationalparks, etwa 20 Autominuten von Portland entfernt. Auf den zweiten Blick erschließt sich dem Besucher die außergewöhnliche Vielfalt der Flora, vor allem im Frühling, wenn unzählige Wildblumen blühen und ihren Duft verströmen. Rund 450 Pflanzenarten wachsen hier, darunter 50 Orchideenarten.
Den Krater des Vulkans kann man übrigens nicht entdecken. Das vulkanische Gestein ist von Sand bedeckt, der vor langer Zeit aus der Discovery Bay herüber geweht wurde. Der letzte Ausbruch vor über zwei Millionen Jahren hat ein poröses Gestein aus Asche hinterlassen. Dieses Tuffgestein ist der Grund dafür, dass keine Bachläufe im Park zu sehen sind. Regenwasser versickert sehr schnell und sammelt sich in wenigen Teichen und in Sumpfgebieten. Hier kann der Besucher die vielen Tierarten beobachten, die im Park zu Hause sind. In den Wipfeln der Eukalyptusbäume kann man oft Koalas sehen, im Heideland trifft man auf Wallabies und Poteroos, eine kleine Känguruart, sowie Emus und vielen verschiedenen Vogelarten.
Viele Wanderwege laden zu kurzen Spaziergängen ein. Etwa eine Stunde muss man für den Benwerrin Nature Walk, den West Walk oder den Ocean View Walk einplanen. Vom Aussichtsturm auf dem Berggipfel hat man eine herrliche Aussicht auf die Discovery Bay und das Umland. Die Picknick-Plätze sind mit Grill und Tischen ausgestattet, es dürfen auch eigene Gasgrills benutzt werden. Camping im Park ist nicht erlaubt, ganz in der Nähe in Portland, Nelson oder am Swan Lake stehen ausreichend Plätze zur Verfügung.
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