Mutawintji/Mootwinge National Park in New South Wales
Rückzugsort für viele Tierarten
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Im südlichen Australien liegt der schöne Mutawintji National Park. Das Gebiet wurde einst von den Aborigines besiedelt. Seinen ursprünglichen Besitzern wurde das Land 1998 in einer großen Zeremonie wieder übergeben. Seitdem trägt der National Park den offiziellen Namen Mutawintji National Park. In den meisten Karten ist diese Bezeichnung jedoch noch nicht übernommen und das Gebiet wird aus Gewohnheit heraus als Mootwinge National Park bezeichnet. Ungefähr 130 Kilometer in nördlicher Richtung vom berühmten Broken Hill befindet sich der Nationalpark. Man erreicht ihn am besten über die gut ausgebaute Zufahrt im Westen. Im Herzen des Parks befindet sich das Besucherzentrum. Dort werden Besucher herzlich im Informationszentrum empfangen und mit Angeboten zu Führungen und Wanderungen im Park oder mit allgemeinen Informationen zu den Standorten von Campingplätzen versorgt. Im Park selbst können keine Nahrungsmittel eingekauft werden, noch gibt es Möglichkeiten Benzin oder Feuerholz zu erwerben. Es ist daher ratsam sich vor dem Besuch mit genügend Proviant einzudecken. Wenn die einzige direkte Zufahrtsstraße durch Regen nicht befahrbar wird, können Besucher weder aus dem Park hinaus noch in ihn hinein, daher sollte die Ausrüstung vor allem in der Regenzeit immer vollständig sein. Die Lebenswelt der Pflanzen und Tiere im geschützten Gebiet entlohnt jedoch vielfach die einfachen Lebensumstände im Park. Der Nationalpark liegt in einem halbtrockenem Gebiet, das im Gegensatz zum trockenen Outback sich Wasserlöcher in tiefen Schluchten befindet. Dieses ständige, natürliche Wasserreservoir hat die Region als Siedlungsgebiet für die Aborigines interessant gemacht. Der Park zeichnet sich aus durch seine zerklüfteten Berge aus Sandstein, die an einigen Stellen jahrhundertealte Zeichnungen der Aborigines tragen. Diese Berge sind beliebte Zielpunkte der geführten Wanderrouten. In North South Wales sollen einzig im Mootwinge National Park seltene Tiere, wie das gelbfußige Felsenkänguru, zu beobachten sein. Die Tierwelt hat hier einen Rückzugsort für sich entdeckt. |
