News: Reisen - Uluru wird als Toilette missbraucht
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Schattenseiten der Uluru Besteigung Laut Andrew Simpson, Geschäftsführer der Firma Anangu Waai, einem indigenen Reiseveranstalter für Touren zum Uluru werden zum Teil sogar Klopapierrollen zum Aufstieg auf den Heiligen Berg mitgenommen. Oben angelangt gibt es verständlicherweise keine sanitären Einrichtungen, was dazu führt, dass die Leute ihr Geschäft einfach „wild“ verrichten. Lt. Andrews Simpson ist das bereits seit vielen Jahren gängige Praxis und keine Seltenheit. Achtlos weggeworfener Müll und Exkremente der Touristen wird bei Regen vom Gipfel des Uluru in einen heiligen Pool gespült – keine schöne Vorstellung. Der Uluru wurde 1985 von der Australischen Regierung an die Anangus, die ursprünglichen Besitzern des Landes zurückgegeben und ist deren Heilige Stätte. Derzeit ist eine Diskussion in Gang, die Besteigung des Uluru zu verbieten – einerseits ein Touristenmagnet der jährlich viel Geld einbringt, andererseits ein Heilige Stätte, deren Umrundung mindestens genauso reizvoll ist, wie eine Besteigung und bei der jährlich immer wieder Touristen zu Tode kommen. Premier Kevin Rudd ist der Meinung, der Aufstieg zum Uluru sollte nicht verboten werden. Umweltminister Peter Garrett will sich zumindest alle erforderlichen Pros und Contras ansehen und entsprechend berücksichtigen. Mit einer Entscheidung wird in diesem Jahr allerdings nicht mehr gerechnet.
© Down Under Guide
2009
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