Northern Territory - Cobourg Peninsula in Jabiru
Abwechslungsreiche Natur
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Die Cobourg Peninsula schließt an das nördliche Ende des Arnhemland an und liegt rund 350 km östlich von Darwin. Die Halbinsel gilt als Nordspitze des australischen Kontinents und ist eine der letzten, nahezu unberührten Wildnis-Areale. Sie gilt als beliebtes Ziel für Sportangler, Camper und Naturliebhaber. Der Nationalpark Garik Gunag Barlu erstreckt sich über die gesamte Halbinsel und den umliegenden Meeresraum. Er steht seit 1974 auf der internationalen „Ramsar-Liste“ und wird besonders streng geschützt. Die Cobourg Peninsula kann nur mit einer Genehmigung des „Northern-Land-Council“ in Darwin betreten werden. Es ist das Land der Aboriginies, der australischen Ureinwohner, die hier ihre heiligen Orte besuchen und - nach uraltem Recht - jagen dürfen. Diese Stätten dürfen von den Gästen im Areal nicht aufgesucht werden. Der Nationalpark ist von Mai bis Oktober - während der Trockenzeit - geöffnet. Es existieren keine befestigten Straßen gibt. Die Pisten dürfen nur mit Allradfahrzeugen (4x4 WD) befahren werden. Die Gebühren pro PKW mit max. fünf Personen liegen bei ca. 235 AUD. Eingeschlossen sind sieben Übernachtungen auf einem der zwei Campingplätze der Halbinsel. Da täglich nur eine geringe Anzahl der so genannten „Permits“ ausgegeben wird, sollten Genehmigungen für Stellplätze auf den Campingplätzen immer weit im Voraus beantragt werden. Die Cobourg Peninsula beeindruckt mit einer unglaublichen Vielzahl von Landschaften, die von undurchdringlichem Regenwald über Mangrovensümpfe und Seegras-Wiesen bis zu goldfarbenen Sandstränden mit Dünen und Klippen reichen. Vor der Küste befinden sich zahlreiche Riffe und einige der besten Fischgründe der südlichen Erdhalbkugel. Sportfischer aus der ganzen Welt besuchen die Spots, um Barramundis und andere majestätische Fische zu fangen. In den warmen Gewässern leben u.a. Delfine, Rochen oder Seekühe. Der Ausgangspunkt für geführte Touren auf der Halbinsel ist das Black Point - Kulturzentrum, die Ranger-, Informations- und Versorgungsstation des Nationalparks. Von der Station starten auch Bootstouren zu dem verlassenen „Victoria Settlement“ des ehemaligen Port Essington. Während der Fahrt können Krokodile und zahlreiche Vogelarten beobachtet werden. Die Siedlung wurde bereits 1849 aufgegeben und ist nur über den Wasserweg erreichbar. Durch die alte Ruinenstadt führt ein - vier Kilometer langer - Wanderweg. |
