Südaustralien - Yumbarra Conservation Park
© Down Under Guide |
Der Yumbarra Conservation Park befindet sich nur 30 Kilometer nördlich von Ceduna, einer kleinen Stadt an der Westküste in Südaustralien. In den Park gelangt man über drei voneinander unabhängige Wege. Alle drei Wege sind äußerst naturbelassen und können ausschließlich mit vierradgetriebenen Geländewagen passiert werden. Hohe Sandbänke versperren die Sicht auf den entgegenkommenden Verkehr und sind teilweise bis zu 25 Meter hoch. Die Wege dürfen unter keinerlei Umständen verlassen werden. Es gibt keine Serviceeinrichtungen. Alle Reisenden müssen sich selbst versorgen und vor allem ausreichend Wasser, Nahrung, Benzin und Medikamente mit sich führen. Die unberührte Wildnis birgt aber nicht nur Gefahren. Für besonders mutige und trainierte Reisende ist eine Wanderung durch den australischen Busch ein Muss. Als weniger nervenaufreibende Aktivitäten bietet sich das Studieren der Natur und der Vögel an. Darüber hinaus kann im Yumbarra Conservation Park auch gezeltet werden. Plätze, die sich zum Übernachten eignen, sind dementsprechend gekennzeichnet. Charakteristisch für den Park ist das weite Gebiet der Wanderdünen, die von Malleegewächsen und dem Spinifexkraut gesäumt sind. Hauptmerkmal dieses Hartholzgewächses ist der vielstämmige Wuchs. Darüber hinaus finden sich auch einige seltene, vom aussterben bedrohte einheimische Pflanzenarten. Weiterhin ist es sehr wahrscheinlich, dem einen oder anderen Känguru und Dingo über den Weg zu laufen. Auch die Wombats sind im Park zu Hause. Die höhlengrabenden Beuteltiere haben große Ähnlichkeit mit Bären, ernähren sich jedoch ausschließlich von Pflanzen. Der Park hat seinen Namen von einem der vielen Felsformationen erhalten, die in der Mitte des Parks wie Inseln in einem Sandmeer liegen. Diese aus Steinen bestehenden Vertiefungen füllen sich in den Regenzeiten mit Wasser und dienen den hiesigen Tierarten als wichtige Wasserquelle. Weitere Sehenswürdigkeiten im Park findet man entlang dem „Goog Track“. Die Namensgebung ist auf John „Goog“ Denton zurückzuführen, der den Weg 1973 von seinem Farmhaus aus mit einem bereits angelegten Pfad im Norden verband. Zu dem besonderen Aussichtspunkten gehört der an der Strecke befindliche Mount Finke. Auf halber Strecke befindet sich Goog’s Lake. Der große Salzsee eignet sich zum Übernachten und ist besonders reizvoll im Licht des Sonnenaufgangs anzusehen. Weiterhin befindet sich an der Strecke auch ein Denkmal für den Pionier des Weges. |
