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Tourism Australia
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Direkt am Brisbane River gelegen, unweit der Stelle, an der der Fluss in den Pazifik mündet, hat die Stadt sehr vieles zu bieten. Brisbane ist die einzige Stadt in Australien mit einem Strand direkt in der City. Zusätzlich gibt es den Fluss, der sich hervorragend zum Paddeln eignet oder zu einer Stadtbesichtigungstour mit dem Raddampfer. Auch der städtische Nahverkehr erfolgt zu einem großen Teil auf dem Wasser, unter anderem mit der nicht nur bei Touristen sehr beliebten City Cat Katamaranfähre, die die einzelnen Stadtteile, ganz ohne den üblichen Stau des Busverkehrs, miteinander verbindet.
Überhaupt ist Brisbane eine sehr vielseitige Stadt. Industrie- Handels- und Finanzzentrum von Queensland, Hafen- und Universitätsstadt und zugleich, durch seinen internationalen Flughafen, Ausgangspunkt für viele Touristen, die gerade dabei sind, sich ins tropische Abenteuer Queensland zu stürzen. Diese interessante Mischung gibt der Millionenstadt, die von ihren Bewohnern charmant „Brissie“ genannt wird, eine ganz eigene und liebenswerte Atmosphäre.
Bis ins Jahr 1842 war Brisbane, wie viele andere australische Orte, Sträflingskolonie. 1859 wurde es bereits zur Hauptstadt von Queensland und 1902 erhielt Brisbane die offiziellen Stadtrechte. Aber nur noch wenige traditionelle Holzhäuser, mit ihren typischen Veranden im Kolonialstil, findet man zwischen den Wolkenkratzern. Das Freilichtmuseum Earlystreet Historical Village, das Militärmuseum, die St. James Church und noch ein paar historische Bauten erinnern an die europäischen Anfänge der Stadt. Aber Brisbane war schon lange vor der Besiedelung durch die Weißen ein Zentrum der australischen Ureinwohner. Viele Vororte sind in Erinnerung daran nach Aboriginal-Stämmen benannt, genauso wie auch der Mount Coth-Tha, der „Platz des Honigs“, die größte subtropische Parkanlage Australiens, an diese fast vergessene Vergangenheit erinnern soll.
Verschiedene Zooanlagen mit einer großen Zahl australischer Wildtiere, eine Pflegestation für verletzte Koalas und große, wunderbar vielseitige Parks, wie beispielsweise South Bank Parklands, direkt am Brisbane River, bringen die australische Wildnis wenigstens teilweise in die Stadt. Sogar Delfine und Buckelwale können vor den naheliegenden Inseln North Strandbroke Island und Moreton Island beobachtet werden. Museen, Theater, die China Town, internationale kulinarische Angebote, ein Wochenend-Abendmarkt, Kunsthandwerkermärkte mit Produkten aus der Umgebung, auch teilweise von Aborigines hergestellt, und nicht zuletzt ein lebhaftes Nachtleben bringen Farbe und Bewegung in die Stadt am Brisbane River.
Zugleich bieten verschiedene stadtnahe Strände beste Voraussetzungen für Wassersportler, die Gold Coast und die Sunshine Coast in nächster Umgebung sind die beliebtesten Urlaubsgebiete der Australier. Allerdings zieht es die Europäer dann meistens doch eher weiter nach Norden in Richtung tropischer Regenwald, in die einzigartige Wildnis Australiens und sie überlassen die zivilisierten touristischen Strände gerne den Einheimischen.
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