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Broken Hill in New South Wales

Bodenschätze, bekannte Künstler und fliegende Ärzte

Broken Hill
© Tourism Australia

Wer sich im australischen Outback rund um New South Wales auch einmal nach Geselligkeit und städtischem Treiben sehnt, kommt nicht um einen Abstecher nach Broken Hill herum. Broken Hill ist mit seinen rund 22.000 Einwohnern ein für die Region äußerst besiedelter Ort, dessen klimatischen Vorzüge die enge Besiedlung auch erklären.

Wie der Name es bereits andeutet, liegt Broken Hill etwas erhöht gelegen, was sich vor allem durch die nicht ganz so heißen und widrigen Temperaturen des umliegenden Flachlandes bemerkbar macht. Prägend für das Stadtbild und die Umgebung von Broken Hill sind die Lines of Lodes, sich meist über Kilometer hinweg erstreckende Felsformationen voller edler Mineralien und Metalle, die dem Ort auch über viele Jahre hinweg durch den intensiv betriebenen Bergbau zu einem relativen Wohlstand verhalfen. Eine geographische Besonderheit von Broken Hill, da solche Felsen im Normalfall lediglich weit unter der Erde vorkommen. Insgesamt wurden aus der 7 km langen Ader bereits 145 Millionnen Tonnen Erz gefördert.
Noch heute sind einige Bergbauanlagen aktiv, während andere Anlagen, die vor allem dem Edelmetallabbau dienten, still gelegt wurden und somit noch touristischen Wert besitzen.

Ein Großteil des Stadlebens spielt sich in einem der vielen Clubs ab. Diese bieten den Besuchern herrvoragende Speisen und Getränke an. Wer sich damit nicht zufrieden gibt, kann sein Glück an den Pokerautomaten versuchen.
Broken Hill ist ebenso bekannt für seine vielen Künstler. Insgesamt gibt es 14 Galerien in der Stadt. Sehenswert ist vorallem die Galerie "Pro Hart". Der berühmte Künstler Kevin Charles "Pro" Hart hat hier seine eigenen Werke ausgestellt und auch Gemälde der eigenen Sammlung. Darunter sind große Namen wie Monet, Picasso und Rembrandt vertreten. Ein Besuch lohnt sich also allemal.

Eine weitere Institution in Broken Hill ist der "Flying Doctor Service". Bei Notfällen versorgt er Kranke in den abgelegenen Teilen des Landes. Aber auch zu Sprechstunden können sich Hilfesuchende per Funk medizinischen Rat einholen.
Weiterhin gibt es die sogenannte "School of the Air". Der Lernstoff wird den Kindern im Outback per Funk und Internet beigebracht.
Im Tourist Center kann man sich für beide Institutionen zu Führungen anmelden.

Zentral rund um Broken Hill herum haben sich eine Reihe von Nationalparks angesiedelt, die das Leben des Outback auf authentische Weise nahebringen und es dem Touristen ermöglichen, trotz dieser Nähe zur Natur immer wieder in zivilisiertere Gefilde und nach Broken Hill zurückzukehren. Ferner gibt es auch einige Geisterstädte zu besichtigen, deren Einwohner sich längst alle im Zentrum der Region angesiedelt haben, um sowohl infrastrukturell wie auch klimatisch ein angenehmeres Leben führen zu können. Ein Leben, welches sich auch für diejenigen Touristen anbietet, die noch nicht zu erfahren und vertraut mit den Umständen des Outbacks sind.