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Cobar in New South Wales

Alte Bergbaustadt mit historischem Charakter

Cobar
© Down Under Guide

Cobar liegt inmitten einer Landschaft, die durch zahlreiche wichtige Attraktionen im Hinterland gekennzeichnet ist. Cobar liegt circa 700 Kilometer westlich von Sydney und beherbergt mehr als 5000 Einwohner.

Der Reichtum und die Schönheit vieler Gebäude der Stadt sind auf die Entdeckung der Bodenschätze vor Ort zurück zu führen. Es gibt zahlreiche Erinnerungen an die glorreiche Zeit. Zu den bekanntesten davon zählt das Great Cobar Open Cut. Die ehemalige 150 Meter tiefe Tagebergbau-Mine dient den Einheimischen heute als natürliches Schwimmbecken.

Man nimmt an, dass die Bezeichnung des Ortes „Cobar" eine dem Anglizismus zu Opfer gefallene Abwandlung des aus dem Sprachgebrauch der Aborigines stammenden Wortes „gubar" ist. Dieses Wort bezeichnet die Ockerfarbe, welche die Ureinwohner des Landes zum Bemalen ihrer Körper für traditionelle Zeremonien benutzen. Auch bei der Höhlenmalerei kam die Farbe zum Einsatz. Die ersten Siedler des Gebietes rund um Cobar waren Viehalter, die sich hier um 1860 niederließen. Die eigentliche Entwicklung begann jedoch erst mit der Entdeckung des Kupfervorkommens 1870. Bis 1920 florierte der Bergbau ohne gleichen. Auf dem Höhepunkt der Erschließung beherbergte die Stadt 10.000 Einwohner und war im Besitz einer eigenen Börse.

Zu den Sehenswürdigkeiten Cobars gehört ein dem traditionellen Bergbau gewidmetes Zentrum, in dem der Besucher aller Informationen über die Vergangenheit der Stadt erleben kann. Am Mount Grenfell gibt es weiterhin eine große Auswahl feinster Höhlenmalerei der Aborigines zu bestaunen.