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Coffin Bay in Südaustralien

Pittureske Kleinstadt

Coffin Bay
© SATC/Photographer

Coffin Bay liegt in der südwestlichen Region Australiens, ist rund 740 Kilometer von der Stadt Perth und 50 Kilometer von Port Lincoln entfernt. Der umliegende Nationalpark von Coffin Bay fasst rund 300 Quadratkilometer.

Coffin Bay besitzt als Haupteinnahmequelle die Austernzucht. Von hier aus werden erlesene Restaurants im gesamten Südwesten Australiens und Westen beliefert. Der größte Arbeitsplatzanbieter ist hier die Austernfabrik, gefolgt vom Fischfang und der Bootsvermietung. Nur rund 100 Meter von der Ortsmitte entfernt liegt eine Campingplatzanlage für Durchgangscamper, auf der so mancher Camoer zwischen drei und 7 Nächten entspannt und relaxt, bevor es anschließend weitergeht. Daher gibt es in Coffin Bay selbst keine großen Hotels oder Ferienwohnanlagen, damit das panoramamäßig sehr illustre Landschaftsbild nicht zerstört wird und die Urlauber hier wirklich erholen können.

An der Strandregion von Coffin Bay kann der urlaubshungrige Strandbesucher um die Mittagszeit auch noch einige schattige Plätze ergattern, da der Baumbestand bis nahe an den Strand reicht.

Am äußeren Stadtrand kann man auch einen sehr alten Friedhof besuchen, auf dessen Grabsteinen auch der eine oder andere deutsche Name zu finden ist.

In den Sommermonaten ist die Umgebung und der Strand mittlerweile auch bei den eingefleischten Australiern eines der angesagtesten Urlaubsziele. Um diese Zeit ist der Camping- und Caravanplatz sehr rege besucht. Wer vorhat, zu dieser Zeit in dieser Region einen längeren Urlaubsaufenthalt zu buchen, sollte sich bereits im Vorfeld gleich ein Boot mieten, um auf diese Weise ein Gefährt in die bezaubernde Meereslanschaft gesichert zu haben.

Mittlerweile haben auch sehr viele Segler von dieser herrlichen Region Wind bekommen und veranstalten deshalb regelmäßige Segeltörns mit einem Tagesaufenthalt.

Rund 100 Kilometer von Coffin Bay beginnt das so genannte Nullabor Plane, eine Region, in der absolut kein Baumwuchs mehr vorhanden ist und von dessen Steilküsten der Besucher auch schon einmal einen Wal beobachten kann; sofern er Glück hat. Von hier aus sind es nur noch rund 200 Kilometer Luftlinie, bis man die Antarktis erreicht hat.