Griffith in New South Wales
Italienisch geprägt
© Paul Foley |
Die australische Kleinstadt Griffith liegt im Bundesstaat New South Wales, rund 600 Kilometer westlich von Sidney. Mit rund 25.000 Einwohnern gehört Griffith zu den größten Siedlungen der Region. Das Umland der Stadt ist sehr fruchtbar, hier gibt es viele Farmen und Obstplantagen. Die Stadt wurde in ihrer Entwicklung durch die zahlreichen italienische Einwanderer geprägt, diese brachten auch den Weinanbau in die Region. So gibt es in Griffith viele Winzereien und eine große Auswahl an sehr guten italienischen Restaurants. Viele der Weingüter von Griffith bieten Weinproben und Führungen durch ihre Produktionsanlagen an. So zum Beispiel das Weingut Cranswick Estate, dessen Produkte in die ganze Welt exportiert werden. Der größte Park der Stadt ist der Pioneer Park, er eignet sich gut für ausgedehnte Spaziergänge und bietet den Besuchern an mehreren Aussichtspunkten einen guten Rundblick über die Stadt und ihre Umgebung. Mitten im Park liegt auch das Heimatmuseum von Griffith, das Pioneer Museum. Es stellt die Stadtgeschichte und die frühere Lebensweise der Bewohner von Griffith dar. Zum Museum gehört auch der Nachbau des historischen Griffith mit 40 historischen Bauwerken. Eine weitere Sehenswürdigkeit der Stadt ist die Hermits Höhle. Sie wurde im Jahr 1916 von dem italienischen Einwanderer Valerio Recitti gebaut. Er lebte hier lange Zeit vollkommen zurückgezogen weil er glaubte, der einzige Italiener in der Region zu sein. In Wirklichkeit kamen zu diesem Zeitpunkt bereits viele seiner Landsleute nach Griffith, diesen Irrtum sah der grade erst Siebzehnjährige irgendwann ein. Nur 25 Kilometer nordöstlich von Griffith liegt der Cocoparra Nationalpark. Dieser bedeckt eine Fläche von rund 9000 Hektar, in seinem Zentrum liegt ein kleiner Gebirgszug. Die Berge sind mit mediterran wirkenden Pinien- und Zypressenwäldern bedeckt und im Frühling verwandelt der Waldboden sich in ein buntes Blütenmeer. Die Ebenen des Parks werden von tiefen Tälern durchzogen, auch hier wachsen viele Wildblumen deren Blüte der beste Zeitpunkt ist um den Park zu besuchen. Der Cocoparra Nationalpark wird von einem gut ausgebauten Netz aus Wanderwegen durchzogen und ist ein beliebtes Ziel für Einheimische und Besucher. Im Südosten des Parks liegt das Spring Hills Area, hier kann man picknicken oder grillen und die schönen Schluchten und Wasserfälle der Umgebung erkunden. |
