Holloways Beach in Queensland
Der fast paradisische Hausstrand von Cairns
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Manche Namen zergehen förmlich auf der Zunge. Dazu zählt auch Holloways Beach. Das ist gleichsam der Hausstrand der 160.000 Einwohner zählenden Stadt Cairns. Diese Metropole des nördlichen tropischen Queensland könnte schöner nicht gelegen sein. Die Stadt, die ihre Einwohner „Cäääns“ aussprechen, erstreckt sich zwischen den Naturwundern des Great Barrier Reef und des tropischen Regenwaldes. Holloways Beach ist der nächstgelegene Strand zur Innenstadt von Cairns. Alle 30 Minuten verkehren Busse zwischen dem Stadtkern und dem rund 3.000 Einwohner zählenden Vorort. Und Holloways Beach hat all das, was man sich unter einem Traumstrand vorstellt. Der Sand glänzt in der Sonne goldfarben, das Korallenmeer oszilliert je nach Witterung und Tageszeit grün, blau oder blaugrün. Stämmige Palmen wiegen sich im Wind und der Himmel über dem Südpazifik strahlt ein endlos anmutendes Blau. Natur pur und urbane Qualitäten sind in Holloways Beach einen tragfähigen Kompromiss eingegangen. Strandbars und Restaurants bieten Abwechslung, auch für das Nachtleben ist gesorgt. Rucksacktouristen, Hochzeitspaare in ihren Flitterwochen und Familien mit kleinen Kindern genießen das Strandleben. Holloways Beach ist weder mondän noch versnobt – ganz im Gegensatz zu einigen Inseln im Great Barrier Reef. An Sportangeboten und Freizeitaktivitäten herrscht kein Mangel. Rettungssanitäter bewachen den Strand, welcher nur den einen Makel hat, bei Flut nicht sehr breit zu sein. Sonnenanbeter und Badegäste sollten jeden Tag aufmerksam den „Beach Report“ lesen, die gelb eingefasste schwarze Tafel am Strand mit den aktuellen Kreidenachrichten zu Wasser, Luft und Besonderheiten. Gefahrlos ist das Baden wie überall an Australiens Küsten auch in Holloways Beach nicht. Ein Netz (Stinger Net) schützt hier vor Quallen, die nicht den Strand erreichen dürfen. Die Berührung der extrem giftigen Box Jellyfish genannten Würfelqualle (Seewespe) auf menschliche Haut zieht böse Folgen nach sich und bringt manchmal sogar den Tod. Vor allem im australischen Sommer, von November bis April, in der feuchtheißen Regenzeit, müssen die Strände entsprechend geschützt werden. Aber auch das ist der tropische, an allerhand Überraschungen reiche Norden von Queensland: hin und wieder gerät hier sogar ein Krokodil ins Netz. Im Hinterland blühen Orchideen und verbreiten Orangen-, Zitronen- und Limettenbäume ihren Duft. Der Regenwald ist auch in Cairns nicht weit. Tagestouren führen in die Nationalparks mit alten Baumriesen und tosenden Wasserfällen. Und dass vor Cairns eine der schönsten Inseln liegt, die dieser Kontinent zu bieten hat, ist sicherlich Bestimmung und kein Zufall. Fünfundvierzig Minuten ist die Fähre unterwegs nach Fitzroy Island. Die 339 Hektar große Insel hat James Cook 1770 entdeckt. Das Kleinod ist heute zu großen Teilen Nationalpark – und verblüfft mit urgemütlichen Bars und Restaurants. |





















