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Enoch Lau
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Jindabyne ist der Name einer kleinen australischen Stadt in New South Wales, aber auch der Name eines Stausees in selben Bundesland, auf den sich der Ortsname bezieht. Die Ortschaft liegt unweit von Cooma und hat knapp 2000 Einwohner. Lake Jindabyne gehört zum Snowy-Mountain-System und versorgt die Gegend mit Energie. Der See wurde im Jahre 1960 künstlich angelegt - und dafür musste der Ort erst einmal um Einiges verlegt werden. Außerdem gibt es noch einen Film, der diesen Namen trägt und tatsächlich auch hier gedreht wurde. Er schildert die Geschichte eines Angeltripps, auf dem vier Freunde ein totes Kind finden.
Jindabyne ist ein gesuchter Touristenort in New South Wales. Vor allem im Winter kommen viele Besucher von außerhalb, weil der Ort in der Nähe der beliebten Skigebiete des Kosciuszko National Parks liegt. Verschiedene Zufahrtswege führen von der Kleinstadt in die Wintersportregionen im Nationalpark. Man muss eine Gebühr zahlen, wenn man sie erreicht. Wer im Ort übernachtet, braucht nur eine halbe Stunde, um die Skigebiete von Thredbo oder Perisher Blue genießen zu können. Wegen der Schneefälle sind Winterketten am Mietwagen unbedingt erforderlich. Im Sommer bieten sich Wasser- und Angelsport auf dem Lake Jindabyne an, der als einer der besten Angelplätze für Forellen in Australien gilt. Segler, Wasserski-Fans und Wakeboarder können sich auf dem Stausee tummeln. Dieser Umstand bringt auch im Sommer etliche Touristen in den Ort. Als Drehort für den bereits erwähnten Film und einen weiteren machte Jindabyne 2004 und 2006 eine ebenso gute Figur wie als Bezugspunkt verschiedener Lieder, die in neuerer Zeit erfolgreich waren.
Im Winter steigen die Preise für Mietwagen und Unterbringungsmöglichkeiten an und man bereitet sich auf die Urlauberschar vor. Trotzdem lebt man in Jindabyne generell günstiger, weil die Preise im Skigebiet selbst noch deutlich höher steigen! Ausrüstung kann man vor Ort leihen, es gibt diverse Läden für Skibedarf.
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