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Kioloa ist eine kleine Ortschaft an der Südküste des australischen New South Wales. Die Einheimischen nennen den Ort einfach Kiola. Nördlich der Ortschaft liegt der Campus der Australian National University, beziehungsweise deren regionaler Ableger.
Zusammen mit dem Nachbarort Bawley Point ist Kioloa dem Tourismus zugeneigt. Er ist praktisch die einzige Einnahmequelle in dieser Region. Kioloa begrüßt seine Gäste daher mit drei Caravanparks und versorgt diese mit einem eigenen Supermarkt. Man kennt diese Gegend Australiens vor allem wegen der schönen und touristisch weitgehend unentwickelten Strände und der dort gebotenen hervorragenden Surf-Möglichkeiten. Als herrlich abgelegener Küstenort bietet Kioloa genau die Erholung, die viele Menschen suchen. Mobiltelefone sind hier allerdings kein großes Thema, weil hier mangels Antennen in der Umgebung meistens kein Empfang möglich ist. Diesem Phänomen ist es zu verdanken, dass sich allabendlich viele Urlauber am äußersten Ende der Bootsrampe am südlichen Ortsende versammeln, wo der einzig mögliche Empfangsort für das Handy ist.
Im Ort hat man sich dem Tourismus längst angepasst. Der Kioloa Beach Holiday Park liegt zwischen den Ortschaften Batemans Bay and Ulladulla. Er ist als Familienresort bekannt und bietet Hotels mit blau schimmernden Swimming Pools und direktem Zugang zu den Stränden. Tennisplätze, Picknick- und Grillplätze, Salzwasser-Pools und Kinderbetreuung sind geboten. Auf grünen Flächen sind Ballspiele möglich. Die Unterkünfte rangieren von Top Resorts in der Luxusklasse bis zu einfachen Cottages. Die bereits erwähnten Campingplätze sind Grasflächen mit einfacher Ausstattung. In ihnen residieren vor allem die Surfer, die eine eigene Community bilden. Die Zahl der erlebenswerten Nationalparks in der Umgebung animiert dazu, per Mietwagen die Gegend um Kioloa näher zu erkunden. Die direkte Umgebung kann man auch wandernd und per Fahrrad kennen lernen. Hunde sind erlaubt, müssen sich allerdings von bestimmten Plätzen fern halten, um die Gegend nicht zu verschmutzen. Skateboarder hingegen werden nicht gerne gesehen.
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