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Beinahe, ja beinahe wäre die Winterolympiade 2010 nach Smiggin Holes in Australien ausgetragen worden - jedenfalls, wenn es nach zwei australischen Komikern gegangen wäre, die darauf gewettet hatten! Tatsächlich ist der kleine Ort als Ski-Urlaubsort in New South Wales beliebt und zieht auch im Sommer Gäste an. Das mit der Olympiade blieb ein Traum, wie man weiß. Dennoch machte es Smiggin Holes in der Welt bekannter.
Das Skigebiet von Smiggin Holes liegt in den Snowy Mountains und macht seinem Namen alle Ehre. Schnee gibt es hier reichlich. Dem angepasst sind die Langlaufloipen und Skipisten für Anfänger und Fortgeschrittene im Winter umlagert. Smiggin Holes gilt als das beste australische Skigebiet für Anfänger des Skisports und des Snowboardens. Die Restaurants und Unterkunftsmöglichkeiten sind auf Besucher von außerhalb angelegt. Im Sommer entfaltet sich dieselbe Landschaft zu einer sehenswerten Region, die man mit zahlreichen Outdoor-Sportarten erkunden kann. Interessant ist auch, dass das Skigebiet Teil des größeren Kosciuszko National Parks ist und auf Wanderungen erkundet werden kann. Weitere nahe gelegene Skiresorts sind Perisher Valley, Guthega and Blue Cow.
Der Ortsname ist wohl schottischen Ursprungs. Er bezieht sich auf riesige Rinderherden, die hier früher grasten und mit den Hufen tiefe Mulden in den Boden traten. Das Skiareal gibt es bereits seit 1939. Damals errichtete man hier ein Cafe, in dem die Skifahrer und Wintersportler vom nahen Charlotte Pass und dem Mount Kosciuszko auf der Durchreise dorthin oder von dort verpflegt werden konnten. Zu erreichen ist Smiggin Holes per Flugzeug bis nach Cooma und dann per Bus. Da die Straßen oft schwer zu befahren sind, ist der Transfer bislang kostenfrei. Im Winter braucht man Winterbereifung oder gar Schneeketten.
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