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Golden Wattle
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Dort wo Kängurus die Straße kreuzen, Koalabären ihren Tag in Eukalyptusbäumen verschlafen, Frösche so groß wie Fußbälle werden und Australien noch ursprünglich ist, liegt Tumbarumba. Melbourne und Sydney, den Ayers Rock und das schönste Korallenriff der Welt kennen alle, aber wer hat schon einmal von Tumbarumba gehört? Dabei lohnt es sich die Stadt in der australischen Provinz zu besuchen.
Alle die Individualreisen mögen, sollten ins Innere des Landes, nach New South Wales reisen. Tumbarumba mag vielleicht nicht so bekannt sein wie die Wüstenstadt Alice Springs oder Cairns, das Mekka der Rucksacktouristen, aber auch in dieser kleinen Stadt kann man einen tollen Urlaub erleben.
Die Geschichte des Ortes beginnt 1850, denn in diesem Jahr wurde in der Umgebung zum ersten Mal Gold gefunden. Damals lebten dort nur wenige Aborigines, aber als bekannt wurde, dass dort das gelbe Edelmetall unter der Erde liegt, änderte sich das schlagartig. Immer mehr Menschen kamen in das vermeintliche Eldorado und suchten nach Gold. Die ersten Straßen und Siedlungen wurden gebaut und im Ortsteil Khancoban wurde 1876 die erste Poststation eröffnet.
Mit dem Goldrausch war es Mitte der 1930er Jahre wieder vorbei und Tumbarumba war nur noch eine Art Durchgangsstation, zwischen den beiden Metropolen Sydney und Melbourne. Die für australische Verhältnisse kurze Distanz zu Melbourne (470 km) und der australischen Hauptstadt Canberra (120 km), machten Tumbarumba im Laufe der Jahre zu einem touristisch interessanten Ort und das in mehrfacher Hinsicht. In Tumbarumba gibt es eine Besonderheit und das ist der 2228 m hohe Mount Kosciuszko, an dessen Hängen Skifahren möglich ist. Aber auch die Wassersportler kommen auf ihre Kosten. Der Khancoban Stausee ist ein idealer Ort zum Forellenangeln, Wasserskifahren und auch zum Rafting. Als Andenken sollte man sich übrigens einen Pullover aus feinster Merinowolle mitnehmen, denn diese Wolle der Schafe aus New South Wales ist weicher als Kaschmir.
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