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Bloomfield Track in Queensland

Von Cape Tribulation nach Cooktown

Bloomfield Track
© Tourism Queensland

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Bloomfield Track Bloomfield Track

Der Bloomfield Track in Nordqueensland verbindet Cape Tribulation mit dem Bloomfield River und ist eine ausgesprochene Allradstrecke voller Hindernisse: teilweise fehlt es an Schotter auf der Fahrbahn, einige Bachüberquerungen sind unbebaut, steile Anstiege und unzählige Schlammlöcher gilt es zu bezwingen. Was für Überraschungen der Weg tatsächlich bereithält, lässt sich kaum vorhersagen, von guten Bedingungen bis zur schwierigen oder unmöglichen Passage ist alles möglich. Die Straße ist ungeeignet für Anhänger und obwohl sie streckenweise gut befahrbar ist, sollten besonders auf unversiegelten Wegen Unerfahrene ihr Auto stets langsam und vorsichtig steuern. Mit dem passenden Allradwagen und ein wenig gesundem Menschenverstand wird die Fahrt jedoch für jeden zu einem tollen Erlebnis.

Bach- und Flussüberquerungen
Was normalerweise kein Problem darstellt, kann bei nassem Wetter durchaus eine Herausforderung sein. Grundsätzlich ist es wichtig die Tiefe und Fließgeschwindigkeit des zu überquerenden Gewässers zu prüfen und sich genau über die Abmessungen und Leistungen des Fahrzeugs zu informieren, die meisten überstehen nur Wassertiefen von 60 cm ohne Schäden. Selbst mit einem Auto, das für die Querung tieferer Gewässer geeignet ist, besteht noch immer die Gefahr weggespült zu werden, wie es schon einigen auf dieser Strecke geschehen ist. Die wichtigste Entscheidung ist deshalb, die Frage ob die Querung überhaupt notwendig ist. Unter Umständen ist es besser zu warten, bis es aufhört zu regnen und der Wasserstand sinkt.

Steigungen und Neigungen

Es gibt zwei happige Anstiege und Abfahrten auf der Strecke: Donovan's Range mit 20% und Cowie Range mit bis zu 33%. Rechtzeitig zu schalten ist das A und O um solche Steigungen zu erklimmen, denn am Hang den Gang zu wechseln macht keinen Spaß. Die Abfahrten können noch gefährlicher sein als die Anstiege. Auch hier ist neben einem vorsichtigen Tempo die Gangwahl entscheidend, die Motorbremse sollte als Ergänzung und Entlastung der Bremsen so viel wie möglich eingesetzt werden. Auf die Bremse allein ist ohnehin kein Verlass bei solchen steilen Abschnitten. Wenn der Wagen ins Rutschen gerät, macht Bremsen das nur schlimmer, um ihn in den Griff zu bekommen muss in diesem Fall beschleunigt werden.

Jede Menge Schlamm
Wenn die Straße aufbricht entstehen Schlammlöcher. Vor dem Durchfahren sollte man sich diese genau ansehen, am besten ist es auf existierenden Spurrillen zu versuchen oder den griffigsten Boden zu befahren. Natürlich sollte man gut mit dem Allradantrieb des Wagens vertraut sein und wissen, wie er zugeschaltet wird. Außerdem ist es immer gut, wenn ein zweites Fahrzeug in der Nähe ist, das einen aus dem Schlammloch ziehen kann, wenn man doch stecken bleibt.

Unsichere Oberfläche
Auch bei trockenem Wetter kann die unwegsame Strecke Probleme bereiten. Wegen des Schotters und der Steine ergibt sich häufig ein unsicheres Fahrgefühl, daher sollten heftiges Bremsen und abrupte Beschleunigungen vermieden werden. Zudem behindert Staub bei Trockenheit die Sicht. Auch auf Allradstrecken gibt es (Gegen)Verkehr, daher empfiehlt es sich in solchen Fällen das Licht einzuschalten.

Fazit
Für geübte Allradfahrer und Fans von abenteuerlichen Strecken bietet der Bloomfield Track eine echte Herausforderung und die atemberaubende, wilde und unberührte Natur entschädigt für alle Strapazen.