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Tourism Queensland
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| Strecke: |
Laverton – Winton |
| Kilometer: |
2750 |
| Empfohlene Dauer: |
6-7 Tage |
| Allrad nötig: |
ja |
Während sich die meisten Australien-Urlauber auf dem Highway 1 an der Küste tummeln, auf dem man den Kontinent ganz umrunden kann, finden es Hartgesottene wesentlich reizvoller, sich auch in das so genannte Outback vorzuwagen, was bei den dort herrschenden Straßenverhältnissen in der Regel jedoch keine leichte Sache ist. Unbefestigte Schotterstraßen und Offroad-Pisten verschwinden nach starken Regenfällen oft im Nichts, so dass es schwierig wird, auf dem richtigen Weg zu bleiben.
Einigermaßen gut gepflegt und gewartet ist jedoch der Outback Highway, auch kurz The Outback Way genannt, der es auf einer Strecke von 2750 km zwischen Laverton in Western Australia und Winton in Queensland ermöglicht, die abgelegenen Gegenden des Outback zu erkunden. Trotzdem darf man auch auf dieser Straße nicht leichtsinnig sein und muss bestimmte Sicherheitsvorkehrungen treffen, um sie gut zu überstehen.
Ein Allrad ist auf den teilweise unbefestigten Straßen unbedingt zu empfehlen und das Auto sollte in einem guten Gesamtzustand sein, für alle Fälle sollte man auch ein Abschleppseil einpacken. Und genügend Wasser! In manchen Gegenden kann es unerträglich heiß werden, man sollte also pro Tag etwa 5 Liter Wasser für jeden Insassen vorsehen und zusätzlich Wasser für den Kühler. Genügend Platz für die vielen Wasserkanister sollte im Auto natürlich auch vorhanden sein. Man sollte nicht unbedingt zwischen Oktober und April reisen, denn dann ist die Hitze am unerträglichsten. In der übrigen Zeit ist es tagsüber sonnig und warm bis heiß, während es nachts recht kalt werden kann, auch dafür sollte man vorsorgen.
Für die ganze Fahrt zwischen Laverton und Winton muss man mindestens drei bis vier Tage Fahrzeit einrechnen. Bei Nacht zu fahren wird nicht empfohlen. Am besten nimmt man sich etwa sechs bis sieben Tage Zeit, um die Highlights unterwegs gebührend genießen zu können. In den Orten entlang der Strecke gibt es überall günstige Übernachtungsmöglichkeiten, sei es auf Zeltplätzen oder in Hotels und Pensionen.
Zu den Highlights auf der Strecke gehört natürlich der Uluru, besser bekannt als Ayers Rock, diese gewaltige Sandsteinformation, die sich mitten im Kontinent mitten aus wildem Gestrüpp erhebt und als Australiens Wahrzeichen gilt. Interessant ist auch Alice Springs, das sich von einer simplen Telegrafenstation im 19. Jahrhundert zu einem hübschen Städtchen mit 26.000 Einwohnern gemausert hat. Im Alice Springs Desert Park ist die komplette australische Tierwelt versammelt, auch Arten, die man sonst – im Gegensatz zu den allgegenwärtigen Kängurus und Wallabies – kaum zu Gesicht bekommt. Laverton ist eine ehemalige Goldgräbersiedlung, ansonsten gibt es unterwegs jede Menge Schaf- und Rinderfarmen oder einfach nur unberührte Natur, Wüstenöde, Grasland und immer wieder Kängurus.
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