Down Under Guide - Western Australia


Karijini Nationalpark

Mitten in Pilbara, einer der neun Regionen Westaustraliens, liegt der Karijini Nationalpark, welcher früher auch Hamersley National Park genannt wurde. Beeindruckend sind vor allem die wunderschöne Pflanzen- und die faszinierende Tierwelt. Hier ist Australien noch unberührt und zeigt sich dem Besucher von seiner schönsten Seite.

Das touristische Gebiet befindet sich ausschließlich im nördlichen Teil des Nationalparks. Der Süden ist noch weitgehend unberührt. Da die Aborigines viel zur Artenvielfalt im Nationalpark beigetragen haben wurde der Hamersley National Park in den Karijini Nationalpark umbenannt. Das Wort Karijini spiegelt die große Bedeutung des Gebietes für die Aborigines wider.

Weitläufige Canyons ziehen sich durch den Nationalpark. Manche sind bis zu 400 km lang und 550 m hoch. Besonders auffällig sind die roten Ebenen, welche sich neben kleinen steinigen Flüssen und tiefen Schluchten immer wieder im Karijini Nationalpark finden lassen. Der höchste Berg des Nationalparks ist der Mount Meharry mit einer Höhe von 1.245 m.

Die meisten Flüsse und Bäche befinden sich im Norden des Nationalparks. Da dieses Gebiet jedoch sehr niederschlagsarm ist sind sie den größten Teil des Jahres ausgetrocknet. Nach einem starken Regen bahnen sich die Bäche dann aber ihren Weg über die Canyons und stürzen manchmal sogar bis zu 100 m an einer der zahlreichen Schluchten hinab.

Da die Steilwände einen großen Mineraliengehalt besitzen erstrahlen sie bei Sonnenschein in den schönsten Farben. Viele grüne Oasen laden, dort wo die Schluchten breiter werden, zum verweilen und baden ein. Wandern lässt es sich auf dem Kermit’s Pool Trail und dem Handrail Pool Walk besonders gut, denn die Landschaft ist atemberaubend.

Im Karijini Nationalpark sind überwiegend Akazien, purpurne Mulla-Mullas und Glockenblumen zu finden, welche vor allem in den etwas kälteren Monaten blühen. Zur einzigartigen Tierwelt gehören Kängurus, Fledermäuse, Dingos und Wallabys. Diese faszinierenden Tiere können bei einer Wanderung durch den Park in freier Wildbahn beobachtet werden.

Übernachtungsmöglichkeiten im Karijini Nationalpark und unter freiem Himmel gibt es viele. Eine nennenswerte Adresse ist aber auf jeden Fall der Savannah Campground. Hier trifft man Gleichgesinnte, die auch der eindrucksvollen Flora und Fauna des Parks verfallen sind.