Down Under Guide - Western Australia


Port Hedland

Port Hedland gehört zu den größten Städten Westaustraliens. Diese Stadt liegt im Norden des Landes, in der Pilbara-Region und, wie der Name schon sagt, direkt am Ozean.

Klima
In diese Region sollte man im europäischen Sommer reisen, da hier Temperaturen vorherrschen, die noch über die 20°C-Marke hinaus gehen. Im Vergleich dazu können im europäischen Winter auch bis zu 47°C erreicht werden. Zu dieser Zeit empfiehlt es sich nicht mit Kindern oder Senioren zu reisen, da der Kreislauf zu stark belastet wird. Im Vorfeld sollte man sich beim Reiseveranstalter oder Reisebüro informieren, zu welcher Zeit die Zyklone Regen über die Region bringen. Denn es wäre schade, wenn man in eine Stadt reist, in der es den größten Teil des Jahres nicht regnet und man ausgerechnet in der einzigen kurzen Regenzeit seinen Urlaub geplant hat.

Besonderheiten
Port Hedlands wichtigste Einnahmequelle war früher die Rinder- und Schafzucht, da diese sich jedoch verringerte, mussten neue Wirtschaftszweige gefunden werden. Heute beinhaltet die Stadt eines der größten Eisenerzvorkommen der Welt. Eine weitere Wirtschaftsquelle ist das Erdgas in Küstennähe. Weiterhin sehr interessant sind auch die Salzberge, die sich zwischen Port Hedland und South Hedland befinden und gern von Touristen besichtigt werden.

Natur
Wer sich mehr für Natur interessiert, sollte sich das „Stairway to the Moon” Phänomen nicht entgehen lassen. Dies lässt sich immer bei Ebbe beobachten, wenn der Vollmond aufgeht und sein Licht Illusionen auf den übriggebliebenen Wasserresten erzeugt.
Ebenfalls sehr interessant ist der Karijini National Park. Dort kann man sich neben dem Beobachten einer großen Tiervielfalt auch von den Aborigines in ihre Stammesgebiete führen lassen und sich über ihre Kultur informieren. Sehr schön anzusehen sind hier die Eukalyptusbäume und die Mulla-Mulla-Stauden, bei denen es sich um Trockenpflanzen mit weißen Blüten handelt. Weitere Ausflugsziele sind die Outback Ranch „Mallina Ranch” und der Tagebau „Tom Price”.

Sport
Baden ist in den Schluchten im Karijini National Park ideal, da hier Pools mit kühlem Wasser und einer Tiefe von bis zu 100m zu finden sind. Weiterhin ist das Baden in den Flüßen der Nord-Pilbara möglich. Mit etwas Glück kann man hier beim Baden auf dem Grund noch Jaspis (Halbedelsteine) finden - ein tolles Andenken an diese faszinierende Gegend. Auch Klettern/Wandern kann man im Nationalpark, genauer gesagt im Hancock Gorge. Dies gilt als eine sehr anspruchsvolle, aber auch schöne Strecke.

Mit seiner Vielfältigkeit ist Portland und Pilbara-Region immer wieder eine Reise wert.